Bereitstellung kostet Zeit
In vielen Projekten braucht es Zeit, bis neue Infrastruktur verfügbar ist.
Umgebungen werden aufgesetzt, Ressourcen konfiguriert und Systeme vorbereitet – bevor überhaupt an der eigentlichen Funktion gearbeitet werden kann.Diese Vorlaufzeit bremst die Entwicklung unnötig aus.
Bevor ein Produkt entstehen kann, muss oft erst die technische Grundlage geschaffen werden.
Überprovisionieren statt Skalieren
Wachstum ist kein Problem, sondern das Ziel eines guten Produktes – zumindest solange die Infrastruktur mithält.
In der Praxis bedeutet das oft: Kapazitäten im Voraus planen, Lastspitzen berücksichtigen und Systeme entsprechend auslegen. Das führt entweder zu aufwendigen Anpassungen – oder zu bewusst überdimensionierter Infrastruktur.
Wachstum ist gewünscht – die Infrastruktur muss sich daran anpassen, nicht umgekehrt.
Technologie bindet langfristig
Technologische Entscheidungen sind selten endgültig – werden aber oft so behandelt.
Einmal eingeführte Systeme bleiben bestehen, weil sie betrieben werden müssen, auch wenn sie nicht mehr optimal passen.
Das erschwert es, neue Ansätze auszuprobieren oder sich an veränderte Anforderungen anzupassen.
Was einmal läuft, bleibt – selbst wenn es nicht mehr die beste Lösung ist.